des Innenministeriums für Bush-Besuch

22. Juni 2006, 15:57
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Auskünfte über Verkehrsmaßnahmen und Sperrzonen in Wien - Fährt US-Präsident gegen die Einbahn?

Wien - Jetzt beschäftigt der Bush-Besuch das Innenministerium rund um die Uhr: Das Ressort hat nämlich heute, Montag, früh eine Telefon-Hotline in Betrieb genommen, bei der unter der Nummer 059133-9500 vierundzwanzig Stunden am Tag Auskünfte über verkehrs- und sicherheitspolizeiliche Maßnahmen in Zusammenhang mit dem Wien-Aufenthalt des US-Präsidenten am 20. und 21. Juni zu erhalten sind. Die Maßnahmen sollen bis morgen, Dienstag, endgültig fixiert sein.

Sperrzone

Die Ankunft von George Bush am Wiener Flughafen in Schwechat ist für den 20. Juni um 21.30 Uhr geplant. Der Konvoi des Präsidenten wird sich über die Flughafen-Autobahn, die Schüttelstraße und die Vordere Zollamtsstraße zum Hotel Intercontinental bewegen. Die Strecke wird vorübergehend gesperrt, Halte- und Parkverbote werden erlassen. Solche wird es auch in den Sperrzonen um das Hotel und die Hofburg geben, wo am 21. Juni der EU-USA-Gipfel stattfindet.

Retourroute unklar

Während die Anreise-Route praktisch feststeht - Ersatzstrecken werden laut Innenministeriums-Sprecher Oberst Rudolf Gollia eingeplant -, ist vorläufig noch ungewiss, welchen Retourweg der Konvoi am späten Nachmittag des 21. Juni nehmen wird: wieder über die gesperrte Schüttelstraße oder über die dann ebenfalls gesperrte Erdberger Lände.

Derzeit wird diskutiert, ob es vernünftiger ist, den US-Präsidenten gegen die Einbahn (Schüttelstraße) Richtung Flughafen zu schicken oder entsprechend der üblichen Fahrtrichtung auf der gegenüberliegenden Seite des Donaukanals (Erdberger Lände). Für die Schüttelstraße spricht, dass nicht ein weiterer Straßenzug von "übrig gebliebenen", sprich nicht rechtzeitig von ihren Haltern umgeparkten Fahrzeugen freigemacht werden müsste.

Ab Dienstag oder Mittwoch werden laut Gollia bereits Halteverbotsschilder aufgestellt. Dazu werden Info-Folder verteilt, durch die Fahrzeug-Halter sowie Anrainer über die Maßnahmen aufmerksam gemacht werden. (APA)

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