Niedersächsische Finanzbehörden setzen auf Linux am Desktop

12. Juni 2006, 12:36
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12.000 Arbeitsplätze werden auf das Open Source-Betriebssystem umgestellt - KDE auf SUSE als Umgebung ausgewählt

Sorgten in der Vergangenheit Linux-Umstiege von Behörden noch für viel Aufsehen und heftige Diskussionen, so ist das Open Source-Betriebssystem in diesem Umfeld auch am Desktop zunehmend zu einer "normalen" Wahlmöglichkeit geworden. So steigen nun auch die Finanzbehörden des deutschen Bundeslandes Niedersachsen auf das OS mit dem Pinguin um, dies berichtet ZDNet UK.

Migration

Insgesamt 12.000 Arbeitsplätze werden dabei derzeit auf Linux umgestellt, zum Einsatz kommt ein KDE-Desktop basierend auf der Distribution von SUSE. Die Migration war seit gut zwei Jahren in Planung, bisher hatte man sie aber nicht öffentlich gemacht. Seit April wird nun der Umstieg durchgeführt, bis September soll er abgeschlossen sein.

Vorteile

Ersetzt werden dabei übrigens keine Windows-Rechner: Die Behörde setzt bereits seit 1993 auf Solaris. Von der Migration erhofft man sich nicht nur niedrigere Kosten sondern auch eine größere Flexibilität und bessere Usability. (red)

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