28. August 2006, 13:42
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"Wir wollen mehr Technik-Studierende nach Kärnten bringen und sind durchaus auch an Technik-QuereinsteigerInnen" interessiert, sagt Martin Hitz, Informatiker an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt anlässlich der Vorstellung des IT-Campus Kärnten. Daran beteiligt sind neben der Universität auch die Fachhochschule Kärnten und der Lakeside Science & Techonology Park, der Firmen wie Infineon, Kapsch TrafficCom und die Asfinag beherbergt.

Fast alle Unternehmen des Lakeside Parks bieten Studie-renden Praxisplätze an oder sponsern Diplomarbeiten, sagt Park-Managerin Maria Mack. Über diese Unternehmen ergäben sich dann auch nützliche Kontakte mit ForscherInnen in der ganzen Welt. Im Mai und im Juni ist der IT-Campus Kärnten auf Promotiontour durch Österreich (etwa in Graz, Linz, Salzburg) und Deutschland.

Internationale Pläne

Auf die STANDARD-Frage, warum man den Alpen-Adria-Raum noch nicht weiter bewirbt, sagt Hitz, dass dies später vorgesehen sei, aber man zunächst den Weg des geringsten Widerstands im deutschsprachigen Raum gehe. Danach werde man Infomaterial für Italien und Slowenien adaptieren. Rektor Heinrich C. Mayr ist überzeugt, dass das neue Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) die Universität Klagenfurt ins internationale Blickfeld rücken wird. Denn bei insgesamt 20 Kriterien, die man an Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz angelegt hat, liege das Klagenfurter Informatikstudium in 10 Kriterien in der Spitzengruppe.

"Wir werden jetzt mit Informatik-Hochburgen wie den TUs München und Darmstadt sowie den Unis Karlsruhe, Magdeburg und Saarbrücken in einem Atemzug genannt", sagt Mayr. Klagenfurt schnitt etwa bei der Betreuung durch Lehrende, bei E-Learning und dem Praxisbezug überdurchschnittlich gut ab, wie die Ranking-Website belegt. (Josef Schneeweiß/DER STANDARD Printausgabe, 10./11. Juni 2006)

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