Nach Entlassung aus US-Gefangenenlager auf Kuba - Lager sei "wie die Hölle auf Erden"
Außenminister Lajcak bestätigt Medienberichte
Holder: Gefängniskauf in Illinois beseitigt große Hürde
Afghane soll Anti-Panzer-Minen versteckt haben
Ein fast leer stehendes riesiges Gefängnis im US-Bundesstaat Illinois soll zum Ersatz für das umstrittene Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba ausgebaut werden. Aber es wird noch dauern
Präsidialamtssprecher Gibbs: "Jeder weitere Transfer ist keine gute Idee"
Zwei tunesische Guantanamo-Insassen an italienische Gerichte überstellt - Algerier darf Lager als freier Mann nach Frankreich verlassen
US-Regierung fehlt Geld für neue Haftanstalt
Laut ABC News: Ex-Reitschule für Betuchte für Unterbringung von Terrorverdächtigen missbraucht
Sofia bestätigt Gesuch an Regierungschef Borissow - Außenminister stellt positive Entscheidung in Aussicht
Ein fast leerstehendes Gefängnis in Illinois könnte hundert Guantanamo Häftlinge aufnehmen - Das bringt Jobs und Geld in die Region - Die Bewohner sind dafür
Sofern sie sich "an die Regeln hielten" - Dokumente beschreiben erlaubte Foltermethoden - Memos zum Download
Wie wollen die USA das Ende der geheimen Gefangenenlager beweisen? - derStandard.at hat nachgefragt
wie die entsprechenden reaktionen weltweit klingen würden, ginge es hier nicht um us-kuba sondern um kuba-kuba.
aber das wäre dann bekanntlich etwas ganz anderes und ich habe ja sowieso keine ahnung wie man solche überlegungen anstellen könnte.
nahezu schon absurde vorstellung ...
das wäre wieder ein versuch der relativierung. warum nehm ma nicht gleich nordkorea? glauben sie im ernst, es lässt mich kalt, was dort passiert?
aber dass dasselbe in unser aller vorzeigedemokratie passiert ... wenn die schon das sein wollen, was sie vorgeben, dann müssten gerade sie mit gutem beispiel vorangehen.
Das is wohl der PR-Gag, um den PR-Gag den die Selbstmörder abgezogen haben zu kontern, huh? Ist schon tragisch das gerade einer der 'Überstellt' werden sollte sich selbst richtet.. obwohl man vor einigen tagen noch lesen konnte, dass es keine "Freilassungen" geben würde so lange der "War on Terror" nicht beendet, und die Häftlinge nicht 100% "geplaudert" haben.
wie denn, was denn..
Erst heißt es, es gäbe keine Freilassung bevor der "War on Terror" nicht beendet ist, und die Insassen nicht "100% geplaudert" haben (möchte wissen wer dies bewertet) und nun soll plötzlich einer kurz vor der Abschiebung nach Saudi Arabien gestanden haben? Aber klar doch.
Man sollte mal nachfragen wie viele andere noch kurz vor der Überstellung in den Nahen Osten sind, oder war er doch der einzige? Wäre schon ein blöder Zufall, oder?
Genau. Ändert aber nichts daran, daß das Verhalten der Amerikaner jedem Rechtsverständnis (gerade dem amerikanischen) Hohn spricht.
Wäre er also vermutlich doch lieber in den Händen der ach so grausamen Amerikaner geblieben als in sein eigenes Heimatland zurückzukehren. Das sollte einigen zu denken geben, die immer groß nach Freilassung rufen. Ich vermute, in etlichen ihrer Heimatländer würde die Guantanamo-Häftlinge ein noch weit schrecklicheres Los erwarten, wäre der Umgang mit mutmaßlichen Terroristen, Verrätern und Verschwörern noch ein weit rauerer, ein korrekter Prozess noch unfairer und unwahrscheinlicher, die Folter noch brutaler und unverhohlener.
Dass es, könnte nicht zwangsernährt werden, eine Bilanz von nicht 3, sondern vielleicht 92 Suiziden gäbe, scheint jenen nicht ganz klar zu sein, die sich in den letzten Tagen so über diese Maßnahme erregt haben.
ist eher, zu welchem blödsinn sie sich versteigen.
was sie da betreiben, ist sich nach unten orientieren. fällt ihnen das nicht auf?
noch interessanter wird's wenn man sich vor augen führt, dass die usa uns immer wieder sagen, sie wären die vorzeigedemokratie des ganzen universums, vorreiter für menschenrechte und was weiss ich noch alles. saudi-arabien & co haben diesen anspruch nie erhoben. allein das lässt schon jegliche vergleiche unsinnig erscheinen, ganz abgesehen davon, dass gegeneinander aufrechnen ohnehin blödsinn ist.
"Allerdings war der Gefangene noch nicht über seine bevorstehende Überstellung informiert worden."
sie sterben also lieber, als in guantanamo zu sein.
und "manche anderen sind noch brutaler / unfairer / unverholener" ist kein argument. man kann sich ja als freies, demokratisches, menschenrecht achtendes land nicht an diktaturen und despoten ala saudi arabien messen.
... der meilenweit am Thema vorbei geht.
Es ist vollkommen egal wie andere mit mutmaßlichen Verbrechern umgehen. Hier aufzurechen ist so etwas von grauslich.
Was mich interessiert ist, wie eine Nation, die sich als Leitgesellschaft der westlichen Welt positioniert und meint deren Werte mit Gewalt exportieren zu müssen (wie auch immer das gehen soll), auf die Idee kommt, so mit Menschen umzugehen.
anerkannten Regierung getragen und in deren Diensten nur seine Pflicht erfüllt, alles im Rahmen der internationalen Konventionen. Ein "feindlicher Kämpfer" im vorliegenden Fall hat sich aus freien Stücken und privater Überzeugung einem von einem international nicht anerkannten Regime protegierten Haufen selbsternannter paramilitärischer Glaubenskämpfer angeschlossen.
abenteuerlich, was sie da zusammenschreiben: zum einen sind ein großteil der eingesperrten willkürlich zusammengefangene zufallsopfer, zum anderen steht selbst freischärlern bis zu einer gerichtlichen(!) verurteilung der schutz der genfer konventionen zu. und selbst nach einer verurteilung und einem gerichtlichen(!) absprechen des kriegsgefangenenstatus stehen diesen leuten die grundlegendsten garantien der genfer abkommen zu, sie sind keinesfalls rechtlose figuren.wobei anzumerken ist, daß die taliban zwar mit wenigen ausnahmen nicht anerkannt waren, dies aber alleine für die beurteilung der gefangeneneigenschaft irrelevant ist,immerhin, und das zählt, übten diese die souveränität über das territorium und die bevölkerung afghanistans aus.
dann sind also die us-soldaten im irak "feindl. kämpfer". denn ein krieg nach intl. konventionen ist das ja nicht gewesen (völkerrecht, un-beschluss, etc) sondern eher ein privater raubzug von bush, blair&co. das heisst dann aber auch, dass bush - als deren häuptling - auch ein feindl. kämpfer ist und bei seinem besuch in ö. eigentlich verhaftet und interniert werden koennte/muesste. oder? wie ist das? ich kenn mich nicht aus.
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.