Alternativen zum Neoliberalismus

9. Juni 2006, 20:22
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Drittes Österreichisches Sozialforum findet Mitte Juni in Graz statt - Rund 80 Veranstaltungen und eine Demo

Graz - Vom 15. bis 17. Juni findet in Graz das "3. Austrian Social Forum" (ASF) statt. Es gilt als das österreichische Pendant zum "World Social Forum", welches 2001 erstmals im brasilianischen Porto Alegre abgehalten wurde. Rund 80 Veranstaltungen zu Themen wie Rassismus, Demokratie, Migration, Soziales, Umwelt sowie alternatives Wirtschaften werden am Gelände der Universität Graz stattfinden. Den Abschluss des "Sozialforum Graz06" bildet eine Demonstration der 500 bis 800 erwarteten TeilnehmerInnen in der Innenstadt.

Und wie?

Nach Hallein 2004 und Linz 2005 ist Graz nun Schauplatz des dritten Sozialforums auf österreichischen Boden. Unter dem Motto: "Eine andere Welt ist möglich. Und wie?" finden Diskussionsforen, Workshops, Podiumsdiskussionen und eine Reihe kultureller Veranstaltungen statt. Das Forum befasst sich mit sechs Themenachsen, die sich von Alternativen zum Neoliberalismus, über die Zerstörung der Umwelt, bis hin zu Krieg und Sexismus drehen. Die Situation der Frauen soll - laut Organisator Franz Sölkner - in jeder Diskussion der einzelnen Achsen mitbehandelt werden.

Unterstützende Organisationen

Das ASF ist ein zivilgesellschaftliches Forum, in das sich Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen einbringen können, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Unterstützung findet das Sozialforum seitens des Landes Steiermark und der Stadt Graz sowie Organisationen wie ÖGB, AK, SPÖ, KPÖ, Grünen oder auch der ÖH, Greenpeace und dem Forum Zivilcourage.

Den Abschluss des dreitägigen Forums bildet eine Demonstration der Teilnehmer am Samstag. Gestartet wird bei der Grazer Oper hin zum Landhaus in der Herrengasse, wo auch die Ergebnisse des Sozialforums bekannt gegeben werden. (APA)

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