Technik mit Sozioökonomie und Ökologie verbinden

16. Juni 2006, 16:29
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Neues Gebäude des Frank Stronach Institute an TU Graz eröffnet

Graz - Am Freitag wurde das Frank Stronach Institute (FSI) an der Technischen Universität Graz (TUG) offiziell eröffnet. Nach der Gründung der Institution FSI im Jahr 2003 sind nun alle relevanten Studienzweige der Fahrzeugtechnik unter dem Dach des neuen zweistöckigen Gebäudes vereint. Das Pilotprojekt soll die Vermittlung von technischem Hintergrundwissen mit den Gebieten der Sozioökonomie und der Ökologie verbinden, so die Verantwortlichen. Die Institute werden auch in Zukunft von Magna mit zwei Mio. Euro jährlich unterstützt.

"Wir brauchen Ingenieure, die sich auch um die Gesellschaft kümmern", lautete die Forderung des "Honorarprofessors" Frank Stronach, Vorsitzender von Magna International, bei der Eröffnung. Das FSI umfasst drei Universitätsinstitute - "Fahrzeugsicherheit", "Fahrzeugtechnik" sowie "Werkzeugtechnik und Spanlose Produktion" - sowie den Studienzweig "Production Science and Management". Die Labors sind mit modernster Technik und Maschinen ausgestattet, die weltweit eine einzigartige Forschungseinrichtung aufzeigen, sagte Jürgen Stockmar, Geschäftsführer von Magna Education and Research.

Die Errichtungskosten des 3.750 Quadratmeter großen Gebäudes betrugen 8,2 Mio. Euro. Von Juni 2005 bis März 2006 wurde an der "Eliteuniversität" gebaut, die "vom Pilotprojekt zum Modellfall werden soll", äußerte Stockmar einen Wunsch.

Als Partner von Magna am FIS beteiligen sich AVL List, Böhler-Uddeholm, Mahle, Miba und Siemens. Gemeinsam mit Magna haben sich die Unternehmen bereit erklärt, pro Jahr 14 Stipendien an Studenten zu vergeben, wie Stockmar bei der Eröffnung sagte. (APA)

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