Italiens BIP im ersten Quartal 2006 um 0,6 Prozent gestiegen

26. Juni 2006, 11:47
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Wirtschaft wuchs im Jahresabstand um 1,5 Prozent - Privater Konsum steigt

Rom - Die italienische Wirtschaft spürt den Aufschwung. Im ersten Quartal 2006 kletterte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Italien um 0,6 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2005, als das BIP nicht gewachsen war, teilte das nationale Statistikamt Istat am Donnerstag mit. Istat bestätigte somit vorläufige Ergebnisse, die bereits im Mai veröffentlicht worden waren. Gegenüber dem Vergleichsquartal 2005 kletterte das BIP um 1,5 Prozent. Es handelt sich um das stärkste BIP-Wachstum seit dem zweiten Quartal 2001. Damals war das BIP um 2,3 Prozent gestiegen.

Laut Istat wächst der private Konsum in Italien wieder. Im ersten Quartal 2006 stieg er um 1,8 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal 2005. Gegenüber dem letzten Quartal 2005 erhöhte sich der private Konsum um 0,8 Prozent. Seit dem ersten Quartal 2001 war der Konsum in Italien nicht mehr so stark gewachsen.

"Nach fünf Jahren von Null-Wachstum ist das Ergebnis im ersten Quartal ein Grundstein, auf dem man aufbauen kann. Die Statistikdaten beweisen, dass es auch in Italien einige Zeichen des Aufschwungs gibt. Die neue Regierung soll diese Chance nutzen", sagte Gewerkschaftschef Guglielmo Epifani. (APA)

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