London weist Berichte über Tötung von 13-jährigem zurück

12. Juni 2006, 13:19
1 Posting

Medien: Soldaten töteten Buben mit Gummigeschossen

London - Großbritannien hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach britische Soldaten im Irak einen 13-Jährigen getötet haben sollen. Der Regierung lägen "keine belastbaren Beweise" darüber vor, dass ein Bub durch Schuld der Soldaten zu Tode gekommen sei, teilte das Verteidigungsministerium in London am Donnerstag mit. Eine britische Einheit war am Mittwoch in der südlichen Stadt Al Amara in Bedrängnis geraten, als sie den Fundort einer Bombe sichern wollte und etwa hundert Iraker anfingen, sie mit Steinen zu bewerfen.

Irakischen Medien zufolge schossen die Briten daraufhin mit Gummigeschossen. Dabei seien ein 13-Jähriger getötet und zwei Jungen im Alter von 15 und 16 Jahren verletzt worden. Das britische Verteidigungsministerium erklärte, nach Aussage der örtlichen Krankenhäuser sei nirgendwo ein Kind eingeliefert worden. (APA)

Share if you care.