30 Kubikmeter große Felsbrocken krachten auf Tiroler Bundesstraße

7. Juni 2000, 17:34

Grund war eine Sprengung in einem nahen Schotterwerk

Innsbruck - Nach einer Sprengung in einem angrenzenden Schotterwerk ist die Tiroler Bundesstraße (B171) bei Zirl seit Mittwoch gesperrt. "Verletzt wurde niemand, es gibt nur Sachschaden", teilte Klaus Hohenauer vom Sicherheitsreferat der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck mit.

Durch die Sprengung lösten sich bis zu 30 Kubikmeter große Felsbrocken. Unter anderem wurde durch den Felssturz eine Bushaltestelle zerstört. Da noch lockeres Material in den Felswänden vermutet wurde, sollten Sachverständige der Universität und der Landesgeologe Gunther Heissel die weitere Gefahr bewerten. Außerdem wurden auch Sachverständige der ÖBB erwartet, da auch für den Martinswandtunnel eine Abklärung nötig sei. Die B 171 war vorerst für jeden Verkehr gesperrt. Ausweichen konnten die Autofahrer über die Inntalautobahn. (APA)

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