Pkw-Lenker starb bei Zugskollision bei Leibnitz

9. Juni 2006, 11:29
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40-Jähriger versuchte trotz Haltesignals Bahnübergang vor herannahender Lok zu überqueren

Graz - Zu einer tödlich verlaufenen Kollision zwischen einer Lok der ÖBB und einem Pkw ist es Donnerstag früh auf der Südbahnstrecke zwischen Leibnitz und Spielfeld gekommen. Der 40- jährige Pkw-Lenker hatte einen unbeschrankten Bahnübergang trotz Rotlichts überquert.

Der Unfall passierte kurz nach 3.00 Uhr in Wagna bei Leibnitz. Der 40-jährige Pkw-Lenker versuchte trotz des Haltsignals die Bahnübersetzung noch vor einer herannahenden Lok zu überqueren. Dabei wurde sein Wagen von dem Schienenfahrzeug erfasst, 20 Meter weit mitgeschleift und gegen einen Bahnmast geschleudert. Der Lenker starb noch an der Unfallstelle.

Wegen der Bergearbeiten und der erforderlichen Reparatur der Fahrleitung kam es auf der Südbahnlinie zu erheblichen Behinderungen bis voraussichtlich Donnerstagmittag. Regional wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, die Fernzüge wurden mit Dieselloks geführt und hatten entsprechende Verspätungen. (APA)

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