Österreichischer Musikfonds, dritte Ausschüttung

23. Juni 2006, 12:45
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Bis zu 233.500 Euro für 24 Produktionen aus 146 Einreichungen

Wien - Maximal 233.500 Euro an bis zu 24 Produktionen hat der Österreichische Musikfonds bei seiner dritten Ausschüttung vergeben. Für den dritten Call hat es 146 Anträge gegeben. Insgesamt wurden 17 fixe und sieben bedingte Förderzusagen ausgesprochen, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung. Fix gefördert werden u. a. Neuproduktionen des Klangforum Wiens und Clemens Gadenstätter, Wolfgang Muthspiel und Brian Blade, Garish, Neuwirth Extremschrammeln, Papermoon und Vera.

Dem Musikfonds stehen jährlich 600.000 Euro zur Verfügung, die vom Bundeskanzleramt sowie Brancheninstitutionen (AKM/GFÖM, austro mechana/SKE, IFPI Austria, ÖSTIG, WKÖ/Fachverband der Audiovisions- und Filmindustrie, Veranstalterverband Österreich) finanziert werden. Der Musikfonds fördert 50 Prozent der Kosten einer Musikproduktion bei einer maximalen Fördersumme von 50.000 Euro pro Projekt.

Die Kriterien

Kriterium sind dabei neben der künstlerischen Qualität auch Vermarktungskonzepte sowie Vertriebs- und Verbreitungschancen. Produktionen, für die noch keine Verwertungskonzepte oder Labelverträge vorliegen, können bedingt gefördert werden. Bedingte Förderzusagen werden zu fixen Zusagen, wenn vom Antragsteller binnen sechs Wochen ein Verwerter für die eingereichte Produktion gefunden wird. Von den 16 bedingt vergebenen Förderungen der ersten beiden Calls war dies bei 15 Produktionen der Fall.

In den drei ersten Calls wurden insgesamt 486 Anträge mit einem Fördervolumen von 7,61 Mio Euro und einem Produktionsvolumen von 17,14 Mio Euro eingebracht. (APA)

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