Zertifikate: Bär-Zertifikate der Landesbank Berlin

26. Juni 2006, 08:39
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Berliner Bären als Alternative zu KO-Produkten - Von Walter Kozubek

In der aktuellen Börsenphase treten logischerweise sämtliche Zertifikate in den Vordergrund, die bei nachgebenden Kursen positive Renditen erwirtschaften. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen nicht zwangsläufig Optionsscheine und KO-Produkte eingesetzt werden. Die Bankgesellschaft Berlin bietet seit einiger Zeit Bär-Zertifikate auf Indizes an, die sich unterhalb der Strikepreise spiegelverkehrt zur Indexentwicklung entwickeln.

Das OpenEnd Bär-Zertifikat auf den DAX-Index mit ISIN: DE0001683290 mit Basispreis 7.000 und Bezugsverhältnis 0,01 wird beim DAX-Stand von 5.425 mit 15,59 – 15,62 Euro gehandelt. Fällt der Index beispielsweise auf 5.000 Punkte, dann wird der Wert dieses Zertifikates bei 20 Euro liegen. Sollte der DAX-Index die Marke von 7.000 Punkten überschreiten, kann das Zertifikat vom Emittenten zum Ende eines jeden Quartals gekündigt werden.

Auf den DAX-Index werden noch 2 Bär-Zertifikate mit den Basispreisen 10.000 und 15.000 angeboten, wobei anzumerken ist, dass die Verdienstmöglichkeiten mit dem 15.000er-Zertifikat aus heutiger Sicht nicht besonders attraktiv sind, da die Maximalrendite bei einem DAX-Stand von 0 gerade einmal bei 56% liegt. Deswegen werden auch relativ Risiko averse Anleger, die sich gegen fallende DAX-Stände absichern wollen, eher zum Bär-Zertifikat mit Strike 10.000, ISIN: DE000LBB1VT5, Laufzeit bis 2.5.16 greifen, das wahrscheinlich den besten Kompromiss zwischen Sicherheit und Risiko darstellt.

Neben den Zertifikaten auf den DAX-Index existieren auch Bankgesellschaft Berlin-Bären auf den TecDAX-, MDAX, SMI, S&P500, Nasdaq100-, DJ-EuroStoxx50-, Nikkei225 –Index, sowie auf einzelne DJ-EuroStoxx-Branchenindizes.

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