Linux, the killer of Unix

23. Juli 2006, 16:32
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Die Zeit für kommerzielle Unixe scheint abgelaufen - Linux-Firmen erzielen mit "No frills"-Konzept Erfolge

Die Zeit für kommerzielle Unixe scheint abgelaufen. Vor einigen Wochen beantragte SGI Gläubigerschutz und Sun, ebenfalls eine klassische Unix-Firma, kämpft mit Problemen. Anfang Juni kündigte der neue Konzernchef Jonathan Schwartz harte Schritte an. So sollen in den kommenden Monaten 4000-5000 Mitarbeiter entlassen werden - der WebStandard berichtete.

Linux

Hauptsächlich gräbt Linux den Unix-Firmen das Wasser ab, da immer mehr Firmen auf das freie Betriebssystem setzen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Linux kann mit kommerziellen Produkten konkurrieren; es ist ihnen in mancher Hinsicht sogar überlegen - und es ist billiger.

No frills-Konzept

"Das Gleiche zu einem besseren Preis" - das ist jene Strategie, die sich in den letzten Jahren als Garant für wirtschaftlichen Erfolg entpuppt hat. So setzten etwa Aldi/Hofer, tele.ring oder Billigfluggesellschaften wie Ryanair auf das Konzept, das in der Wirtschaftstheorie als "No frills-Konzept" bekannt ist. Im Linux-Bereich steht Red Hat Linux für das Konzept und fährt satte Gewinne ein.

Linux hat das Kostenargument klar auf seiner Seite

Linux zeichnet sich vor allem durch die umfangreichste Liste unterstützter Hardware-Komponenten aus, bietet hohe Kompatibilität und hat das Kostenargument klar auf seiner Seite. Auch setzten zahlreiche renommierte Firmen und Behörden, wie die OMV, Google, Amazon oder die Stadt Wien, auf das freie Betriebssystem und zementieren den Status als wichtige strategische Plattform. Dabei wird Linux vom IT-Riese IBM flankiert. (sum)

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