Bush blitzt ab: Kein Verfassungs­verbot für Homosexuellen-Ehen

13. Juni 2006, 14:58
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Vorstoß republikanischer Kreise und des Präsidenten scheiterte im Senat mit 49 zu 48 Stimmen

Washington - Der US-Senat hat am Mittwoch erwartungsgemäß eine Festschreibung des Verbots von Homosexuellen-Ehen in der Verfassung abgelehnt. Der Vorstoß republikanischer Kreise scheiterte mit 49 zu 48 Stimmen. Für eine Verfassungsänderung, für die sich auch US-Präsident George W. Bush eingesetzt hatte, wäre eine Zweidrittelmehrheit von 60 Stimmen im Senat notwendig gewesen.

Im Repräsentantenhaus ist ebenfalls eine Abstimmung über die Verankerung eines Homo-Ehen-Verbots in der Verfassung geplant, aber auch hier gilt eine Annahme als praktisch ausgeschlossen. Trotzdem beharren republikanische Abgeordnete auf einem Votum - nach Auffassung von Experten mit Blick auf die konservativen Wähler bei der Kongresswahl im November. (APA/dpa)

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