Gorbatschow in Costa Rica beinahe ertrunken

8. Juni 2000, 12:21

Der letzte Präsident der Sowjetunion hatte sich zu weit aufs Meer hinaus gewagt.

Moskau - Der letzte sowjetische Präsident Michail Gorbatschow wäre einem Zeitungsbericht zufolge beinahe vor der Küste Costa Ricas ertrunken, wenn ihm nicht ein Rettungsschwimmer zu Hilfe gekommen wäre. Der 69-Jährige sei zu weit ins Meer hinaus geschwommen und in Not geraten, berichtete die russische Tageszeitung "Moskowski Komsomolez" am Mittwoch.

Gorbatschow sei zwar ein guter Schwimmer, habe aber diesmal seine Kräfte überschätzt. Seine Tochter Irina und seine Enkelin Anastasia hätten Hilfe gerufen, der Rettungsschwimmer habe Gorbatschow schließlich vor dem Ertrinken bewahrt. Gorbatschow gehe es gut, er habe sich lediglich einen Bluterguss am Knie zugezogen, berichtete das Blatt weiter.

Die Gorbatschow-Stiftung in Moskau war zunächst nicht für eine Bestätigung zu erreichen. Gorbatschow hielt sich in Costa Rica zu einer Vortragsreise auf.

(APA/Reuters)

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