Strache nennt Vorwürfe paranoid

7. Juni 2006, 17:00
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Volksanwalt Stadler weist jede Beteiligung zurück

Wien - FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache bestreitet jegliche Beteiligung an der angeblich von seiner Partei in Auftrag gegebenen Bespitzelung des Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider (B). Am Rande einer Sitzung des Verfassungsausschusses in Wien meinte er gegenüber Journalisten, es handle sich um "paranoide Vorwürfe". Mit "den Wahnvorstellungen und dem Verfolgungswahn des Herren Haider" beschäftige er sich nicht.

Auch Volksanwalt Ewald Stadler dementiert jegliche Beteiligung an der Beauftragung eines Detektivs gegen Haider. Mit der vom Landeshauptmann inszenierten "Räuberpistole" habe er weder etwas zu tun noch habe er davon gewusst. Andere Behauptungen seien eine "infame Lüge".

Das BZÖ zeigt sich indes über die neuen Angriffe gegen Haider "zutiefst erschüttert". Die FPÖ schrecke vor nichts zurück, die Unterstellungen gegen den Kärntner Landeshauptmann gingen jetzt sogar noch einen Schritt weiter, meinte Bündnissprecher Uwe Scheuch. (APA)

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