Lkw-Maut für Teilstrecke der B17

22. Juni 2006, 19:06
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Ab 2007 sollen Lkw-Fahrer von der Asfinag zur Kasse gebeten: Betroffen ist ein rund 25 Kilometer langer Abschnitt

Wien - Die Autobahnfinanzierungsgesellschaft Asfinag plant für eine Teilstrecke der B17 die Einführung einer Lkw-Maut mit 1. Jänner 2007. Das Okay der Regierung steht noch aus, so Asfinag-Sprecher Marc Zimmermann auf APA-Anfrage. Betroffen sein sollen zwei Abschnitte: Die Strecke von der Anschlussstelle Klagenfurt Nord bis nach St. Veit Nord sowie der Bereich von der Anschlussstelle Hirt bis Friesach Nord. Insgesamt handelt es sich um rund 25 Kilometer Bundesstraße.

Die Asfinag begründet den Mautwunsch mit dem guten Ausbau dieses Streckenteils, der nahezu dem einer Schnellstraße entspreche. Wenn weitere Streckenabschnitte gleichfalls verbessert werden, dann sollen auch diese bemautet werden. Nebeneffekt der Mauteinführung: Die Strecke wird für Mautflüchtlinge uninteressanter. Zuletzt wurde von einem Anstieg des Lkw-Verkehrs berichtet. Insgesamt verkehren täglich rund 20.000 Fahrzeuge auf diesen beiden Abschnitten, davon sind 1.800 Lkw.

Die staatliche Gesellschaft hat derzeit Schulden in der Höhe von 9,2 Milliarden Euro, Tendenz stark steigend. Der Wunsch nach einer Erhöhung des Pkw-Vignettenpreises wurde in den vergangen Jahren von der Regierung abgelehnt. Zuletzt kam die Asfinag wegen der Bestellung des Ex-FPÖ-Kurzzeitministers Matthias Reichhold in den Asfinag-Vorstand in die Kritik. Die Opposition sprach von "Postenschacher", Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach von einem "hochqualifizierten" Manager. (APA)

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Asfinag
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