Deutsche entwendete Taxi im Burgenland

8. Juni 2006, 09:26
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Frau bedrohte Lenkerin mit dem Umbringen - Amtsarzt verfügte Einweisung in eine Klinik

Eisenstadt - Eine Frau aus Deutschland hat am Dienstag im Südburgenland ein Taxi entwendet und die Lenkerin des Fahrzeuges mit dem Umbringen bedroht. Die 33-jährige war am Vormittag gemeinsam mit ihren drei Kindern beim Hauptbahnhof in Graz zugestiegen und hatte Bad Tatzmannsdorf als Fahrziel genannt. Als die Lenkerin bei einem Zwischenstopp in Oberschützen 97 Euro Fahrpreis verlangte, zog die Frau den Autoschlüssel ab. Dann kam es zu einem Handgemenge, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland.

Die 33-Jährige habe von der Chauffeurin die Brieftasche gefordert. Als die Lenkerin die Polizei verständigen wollte, wurde sie mit dem Umbringen bedroht. Die 33-Jährige stieg in den Wagen und fuhr in Richtung Bad Tatzmannsdorf davon. Polizeibeamte entdeckten das Taxi mit der Frau und ihren drei Kindern im Zuge einer Alarmfahndung wenig später am Ortsrand von Oberschützen auf einer Wiese.

Da die 33-Jährige laut Exekutive nur verwirrte Angaben machte, wurde sie vom Amtsarzt wegen Verdachtes einer akuten Psychose in die Siegmund-Freud-Klinik in Graz eingeliefert. Angehörige wurden verständigt, um sich der Kinder anzunehmen. (APA)

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