Israelischer Politiker: Ahmadinejad muss gestoppt werden

12. Juni 2006, 12:15
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Sharanski: "Bevor er die Welt ins Unglück stürzt" - Israel werde "reagieren" - Berlin müsse WM-Besuch verhindern

Hamburg - Der israelische Politiker und Ex-Minister Nathan Sharanski hat eine härtere Gangart im Umgang mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinejad gefordert. Scharanski sagte der "Bild"-Zeitung (Mittwoch): "Dieser Mann muss gestoppt werden, bevor er die Welt ins Unglück stürzt." Um ein Einlenken des Iran im Atomstreit zu erreichen brauche die Weltgemeinschaft "von allem etwas: Militärischen Druck, Wirtschaftssanktionen, und wir müssen politisch auf einen Regimewechsel hinarbeiten", so Sharanski.

Auf die Frage nach einem möglichen Militärschlag gegen den Iran sagte der israelische Politiker und ehemalige Sowjet-Dissident: "Wenn Ahmadinejad den Weg des 'alles oder nichts' geht - wie er sich ausdrückt - und die freie Welt nicht reagieren sollte, dann gibt es keinen Zweifel daran, dass Israel reagieren wird."

Die deutsche Regierung forderte Sharanski auf, einen Besuch Ahmadinejads zur Fußball-WM in Deutschland zu verhindern: "Ich erwarte von der deutschen Regierung, dass sie ihm klar sagt, dass er nicht erwünscht ist. Es gibt kein Land auf der Erde, das besser wissen sollte als Deutschland, wie gefährlich es ist, Hitler oder ähnliche Gestalten gewähren zu lassen."(APA/dpa)

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