Bush: Somalia darf nicht Rückzugsgebiet für Al-Kaida werden

12. Juni 2006, 15:27
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US-Präsident über Instabilität und Sicherheitlage besorgt - Geschlagenen Warlords wollen weiter gegen Islamisten kämpfen

Laredo - US-Präsident George W. Bush hat sich am Dienstag besorgt über die Sicherheitslage in Somalia geäußert. Das afrikanische Land dürfe nicht zu einem Rückzugsgebiet für Anhänger der Extremistengruppe Al-Kaida werden, sagte Bush im Bundesstaat Texas. "Wenn es Instabilität in der Welt gibt, dann sind wir natürlich besorgt. Und da ist Instabilität in Somalia." Die USA würden sehr aufmerksam die jüngsten Ereignisse in der Hauptstadt Mogadischu verfolgen, damit Somalia nicht ein Land werde, von dem aus Terroristen Anschlägen planen könnten.

Islamistische Milizen hatten zuvor nach mehrmonatigen Kämpfen Mogadischu unter ihre Kontrolle gebracht und damit gedroht, Somalia in einen Religionsstaat zu verwandeln. Tausende Bewohner der Hauptstadt protestierten jedoch gegen die Machtübernahme. Die geschlagenen Warlords kündigten an, ihre Kämpfe gegen die islamistischen Milizen fortzusetzen. (APA/Reuters)

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