Tödlicher Lkw-Unfall: Südautobahn war 14 Stunden gesperrt

14. Juni 2006, 10:07
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Kilometerlange Staus im Frühverkehr - Umleitung über Wechsel-Bundesstraße

Wien - Nach dem tödlichen Lkw-Unfall im niederösterreichischen Wechselgebiet Mittwoch früh war die Südautobahn (A2) in Fahrtrichtung Wien bis in die Abendstunden nicht passierbar sein. Nach Angaben der Autobahnpolizei in Warth war die Richtungsfahrbahn 14 Stunden gesperrt.

Grund für die lange Dauer der Sperre ist der Umstand, dass im Zuge des Unfalls die Mittelleitschiene vollständig zerstört wurde, berichtete der ARBÖ. Diese musste ersetzt werden. Auch der dort befindliche Baustellenbereich wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

Ein Lastwagen ist gegen 4.00 Uhr an der Baustelle zwischen Zöbern und Grimmenstein anscheinend ins Schleudern gekommen und in eine Beton-Leitwand gefahren und dabei umgestürzt. Der Tiroler Lkw-Lenker starb an der Unfallstelle. Zwanzig Tonnen Obst haben sich über die gesamte Fahrbahn verteilt.

Umleitung ab Pinggau

Wegen der geographischen Gegebenheiten im Wechselgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark musste der Verkehr bereits in der Steiermark ab Pinggau über den Wechsel (B54) bis zum Knoten Seebenstein umgeleitet werden, so der ÖAMTC.

Kilometerlange Staus

Kilometerlange Staus bildeten sich vor der Ausfahrt Pinggau-Friedberg und auf der B54 . "Viele tausende Tages-Pendler aus dem südlichen Burgenland und der Steiermark kamen viel zu spät an ihren Arbeitsplatz in Wien", erklärte ARBÖ-Sprecher Thomas Haider.

Öl ausgeflossen

Die mit elf Fahrzeugen und 37 Mann im Einsatz stehende Feuerwehr musste 400 Kilogramm Ölbindemittel einsetzen, um ausgeflossenen Kraftstoff zu binden. Der Lenker sei mit einem Kran geborgen worden, ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. (APA)

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    Nach einem schweren Lkw-Unfall wurde eine Richtungsfahrbahn auf der Südautobahn (A2) für 14 Stunden gesperrt

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