Keine Existenzsicherung durch die Wochenhilfe

6. Juni 2006, 14:24
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Freier Dienstvertrag: Beim geringen Wochengeld wird die Benachteiligung für (werdende) Mütter am deutlichsten sichtbar

Man bekommt eine knappe Antwort von BeraterInnen der Wiener Gebietskrankenkasse, wenn man sich der Tatsache vergewissern will, ob sich die Höhe des Wochengeldes für freie Dienstnehmerinnen tatsächlich auf EUR 7,30 täglich beläuft. "Da liegen Sie richtig", bekommt man als Auskunft zu hören, und wird mit diesen Worten wieder in die sozialrechtlich kaum beachtete Realität der Ich-AG entlassen.

Die finanzielle Unterstützung des Partners, der Familie, der Rückgriff auf Erspartes oder in letzter Konsequenz Zuwendungen aus der Sozialhilfe, erzwingen in der sensiblen Phase der Schwangerschaft eine existenzielle weibliche Abhängigkeit von ihrer Umwelt und/oder ihrer Voraussicht. Dabei sind die Abzüge für Sozialversicherungsbeiträge von fixen und freien Arbeitsverträgen mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung annähernd gleich ... (schreck)

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