Fallschirmspringer überlebt Sprung in Starkstromleitung

7. Juni 2006, 09:48
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35-Jähriger flog bei Grenoble direkt in eine 63.000-Volt-Leitung: Verbrennungen zweiten und dritten Grades

Grenoble - Ein 35-Jähriger hat in Ostfrankreich einen Fallschirmsprung in eine Starkstromleitung überlebt. Wie die Bergwacht mitteilte, hatte er sich Montag früh bei einem so genannten Base Jump von einem Gipfel des Vercors-Gebirges südwestlich von Grenoble in die Tiefe gestürzt. Nach dem freien Fall öffnete sich sein Fallschirm wie geplant, der Mann konnte ihn aber nicht unter Kontrolle bringen und flog direkt in die 63.000-Volt-Leitung.

Rettung dauerte über drei Stunden

Die herbeigerufenen Retter mussten längere Zeit warten, bis der Strom abgestellt und die Restelektrizität abgeklungen war. Erst dann konnte sich ein Helfer von einem Hubschrauber abseilen und den Mann in Sicherheit bringen. Die Rettungsaktion dauerte mehr als drei Stunden. Das aus der Nähe von Grenoble stammende Opfer erlitt Verbrennungen zweiten und dritten Grades und wird nun in einem Spezialzentrum in Lyon behandelt. (APA/AFP)

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