Bush bekräftigt: Homosexuellen-Ehen per Verfassung verbieten

8. Juni 2006, 14:30
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"Familien stärken und nicht unterlaufen"

Washington - US-Präsident George W. Bush hat sich am Montag erneut für ein Verbot von Homosexuellen-Ehen stark gemacht. "Wir sollten Familien stärken und sie nicht unterlaufen", sagte der Präsident in einer Rede in Washington, nachdem er bereits am Samstag seine wöchentliche Rundfunkansprache dem Thema gewidmet hatte. Traditionelle Ehen seien der Eckpfeiler einer "gesunden Gesellschaft" und die "fundamentalste Institution der Zivilisation".

Hintergrund von Bushs Werbekampagne ist eine am Montag begonnene Debatte des Senats über eine Verfassungsergänzung, in der ein Verbot von Homo-Ehen festgeschrieben werden soll. Allerdings gilt es als höchst unwahrscheinlich, dass eine solche Maßnahme in der kleineren Kongresskammer die nötige Zweidrittel-Mehrheit findet. Das gilt auch für das Abgeordnetenhaus. (APA)

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