USA: Somalia dürfe kein neues Sammelbecken für Terroristen werden

12. Juni 2006, 15:27
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Nach Einnahme Mogadischus durch islamistische Miliz "sehr besorgt"

Washington - Nach dem offenkundigen Sieg der Islamisten im Kampf um die somalische Hauptstadt Mogadischu haben die USA die Befürchtung geäußert, dass das Land am Horn von Afrika zu einem neuen Sammelbecken für Terroristen werden könnte. Seine Regierung sei "sehr besorgt", dass Somalia zu einem "sicheren Hafen" für islamistische Terrorgruppen werden könnte, sagte der Sprecher des State Department (Außenministerium), Sean McCormack, am Montag in Washington. Ziel der US-Politik sei es, dass in dem Land stabile Institutionen aufgebaut und die Rechte aller Bürger respektiert würden.

Zuvor hatten die islamistischen Kämpfer in Mogadischu nach monatelangen Gefechten ihren Sieg über die von den USA unterstützten Milizen verkündet. Der Islamisten-Anführer Scheich Scharif Scheich Ahmed sagte, nun beginne "eine neue Ära ohne Warlords" in der Hauptstadt. (APA)

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