Indien: 133 Tote wegen frühen Monsunregens

6. Juni 2006, 19:31
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28 Tote allein am Sonntag - Osten des Staates Assam besonders betroffen

Guwahati - Der früher als erwartet hereingebrochene Monsun-Regen hat in Indien bis zum Sonntag mindestens 133 Menschen den Tod gebracht. Allein am Sonntag starben 28 Menschen, wie die Regierung mitteilte. In zahlreichen Bundesstaaten stünden Dörfer unter Wasser, Straßen und Bahngleise seien unterspült worden.

Die Monsun-Opfer seien durch Blitzschläge getötet worden, ertrunken oder in schweren Stürmen unter ihren Häusern begraben worden. Am schlimmsten betroffen sei der Osten des Bundesstaates Assam im Nordosten des Subkontinents. Der Monsun-Regen hat das Land eine Woche früher getroffen als gewohnt. Die Fluten rufen Erinnerungen wach an die schweren Überschwemmungen des vergangenen Jahres, in denen hunderte Menschen ums Leben kamen. (APA)

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    Ein Mann transportiert sein Fahrrad auf einem Boot im überfluteten Guwahati

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