Mastermind hinter 100 Dollar Laptop geht IT-Giganten gerne auf die Nerven

13. Juni 2006, 08:43
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Das Notebook soll die Verwendung von Linux am Desktop enorm steigern – Negroponte hält Windows für zu "fett"

Der 100 Dollar Laptop wird Linux stärken, betonte Nicholas Negroponte, Leiter des " One Laptop per Child"- Projekts: "Einer der Nebeneffekte wird sein, dass die Verwendung von Linux am Desktop so unglaublich gesteigert wird, dass diese ähnliche Werte wie bei Servern erreicht".

Negroponte betonte vor Linux Entwicklern auf dem Red Hat annual User Summit, dass man ein extrem schlankes Betriebssystem benötigen werde. "Wir brauchen Ihre Unterstützung, damit es nicht übergewichtig und schwierig zu verwenden ist, wie all die anderen Betriebssysteme".

Windows zu fett

"Ungefähr 25 Prozent der Kosten eines Windows Laptops werden nur dafür aufgewendet, um Windows XP zu unterstützen. Das ist wie bei einer Person, die so fett geworden ist, dass sie die meisten ihrer Muskeln dafür einsetzen muss, um ihr Fett zu bewegen", drückt es Negroponte, der ähnliche Kritik aber auch schon an Linux-System geäussert hat, drastisch aus.

Auf die Nervengehen

Auch bei seiner Kritik (Der WebStandard berichtete)an einigen großen Playern im IT-Business bleibt Negroponte: "AMD ist unser Partner, dass hat zur Folge, dass Intel mir das Leben schwer macht. Bill Gates ist auch nicht erfreut, aber wenn ich Microsoft und Intel auf die Nerven gehe, gehe ich davon aus, dass irgendetwas richtig mache". (red)

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    Nicholas Negroponte: "Einer der Nebeneffekte wird sein, dass die Verwendung von Linux am Desktop so unglaublich gesteigert wird, dass diese ähnliche Werte wie bei Servern erreicht".

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