Bayern bleibt bei Bären-Abschusserlaubnis

6. Juni 2006, 13:10
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"Das Tier hat leider gelernt, dass Futter am leichtesten in der Nähe von menschlichen Siedlungen zu finden ist"

München - Der Braunbär im österreichisch-deutschen Grenzgebiet bleibt in Bayern vom Abschuss bedroht. Trotz der Ankündigung von Tirol, die Jagderlaubnis für den Streuner zurückzunehmen, will die bayerische Landesregierung die Abschussgenehmigung beibehalten.

"Das Tier hat leider gelernt, dass Futter am leichtesten in der Nähe von menschlichen Siedlungen zu finden ist. Damit steigt von Tag zu Tag die Gefahr, dass ihm ein Mensch im Fluchtweg steht", sagte der Sprecher des bayerischen Umweltministeriums, Roland Eichhorn, am Freitag.

Keine Spur

Von "JJ1" fehlte auch Freitag jede Spur. Die Fangversuche mit einer Röhrenfalle hatten keinen Erfolg, weil der Bär nie an einen Platz zurückkehrte, wo er ein Tier gerissen hatte. Wegen des ungewöhnlichen Wandertriebs von "JJ1" scheide auch ein Fangversuch mit Schlingen aus. (APA)

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