Die Sommersternbilder steigen auf

3. Juni 2006, 10:00
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Am 21. ist Sonnwend - der Sternenhimmel im Juni

Die lichten Tage wachsen von 15h 49'am 1. bis 16h 5'am 21., wenn um 14h26'MESZ die Sonne ihre längste Tagesbahn und den Anfang des Tierkreiszwölftels Krebs erreicht. Der astronomische Sommer beginnt. Bis Ende Juni sinken die lichten Tage auf 16h 2'. Die Dauer der Dämmerung steigt von 2h 57'bis 21. auf 3h 26'und sinkt bis 30. auf 3h 16'.

Der Mond erreicht am 4. Juni das Erste Viertel, steht am 8. bei Jupiter und wird am 11. zum Vollmond. Das Letzte Viertel tritt am 18. ein, und die feine Altlichtsichel zeigt sich am 24. tief in der Morgendämmerung zwischen NO und ONO. Nach dem Neumond am 25. erscheint der Mond als zarte Neulichtsichel tief in der Abenddämmerung des 26. zwischen WNW und NW; am 28. Juni steht der Mond nahe Saturn und Mars.

Merkurkann bis 20. abends tief in der Dämmerung zwischen WNW und NW gefunden werden - am besten um den 12. Venussteht tief in der Morgendämmerung zwischen ONO und O. Marsund Saturnfinden wir abends niedrig bis tief nahe WNW und Jupiterstrahlt abends hoch zwischen S und SSW aus der Waage.

Die Karte zeigt den Sternbilderhimmel für den 7. um 24hund für den 21. um 23hMESZ. Im Sterngarten Georgenberg gibt es bei Schönwetter am 21. Juni um 12h30 einen Sommersonnwend-Mittag zu Tages- und Jahreszeiten sowie Kalenderkunst. Treffpunkt: Aufgang Wotrubakirche. Näheres unter Tel. 01/889 35 41 oder beim Astronomischen Büro. (Hermann Mucke/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 3. - 5. 6. 2006)

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    grafik: standard/urania star
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