Fisch mit Chemie

5. Oktober 2006, 11:55
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"Der Spiegel" berichtet von Bakterien- und Parasitenkillern in asiatischen Fischen - Genussfreude wird beeinträchtigt

Hamburg - In österreichischen und deutschen Küchen halten immer mehr Fische aus Südostasien Einzug. "Der Spiegel" warnt jedoch: Diese Fische sind oft mit gefährlichen Chemikalien belastet. So hat das Schnellwarnsystem der EU allein zwischen Januar 2005 und Mai 2006 in 51 Proben das Gift Malachitgrün registriert. Dieser Stoff wird besonders in asiatischen Fischfarmen als Parasitenkiller eingesetzt. In der Nutztierhaltung ist er jedoch streng verboten, weil er in Verdacht steht, Krebs auszulösen.

In den Asien-Importen fanden die Tester zudem weitere Chemikalien, die ebenfalls für die Nutztierhaltung verboten sind. So fand sich beispielsweise in Shrimps der Bakterienkiller Nitrofuran. Doch die Zahlen sollen dem Magazin zufolge nur einen Bruchteil der tatsächlichen Verseuchung widerspiegeln. So fänden die Untersuchungsämter der Bundesländer weitaus häufiger Gift in Fischen, würden aber längst nicht alle Ergebnisse melden. (red)

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    Gesundheitsschädliche Chemikalien verderben den unbeschwerten Fischgenuss.

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