Glaxo bietet für Pfizer-Pillen

5. Juli 2006, 08:56
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Sollten die Briten den Zuschlag für die Ge­sundheitssparte des Rivalen bekommen, wäre Glaxo auf einen Schlag der weltgrößte Hersteller von rezeptfreien Medikamenten

London - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) will einem Zeitungsbericht zufolge mehr als 15 Milliarden Dollar (11,8 Mrd. Euro) für die Gesundheitssparte seines US-Rivalen Pfizer bieten. Glaxo habe sich zu dem Gebot entschlossen, schrieb die "Financial Times" am Freitag unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Kreise.

Mit dem Kauf der Sparte würde GSK zum weltgrößten Hersteller nicht-verschreibungspflichtiger Medikamente und zur Nummer zwei im Bereich Medikamente auf Rezept werden. Colgate-Palmolive hatte am Donnerstag ein Interesse an dem Bereich heruntergespielt. Damit blieben Johnson & Johnson, Reckitt Benckiser und GSK für ein Gebot vor Ablauf der Frist am 6. Juni.

Wie aus mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen verlautete, sondieren Bayer und Wyeth derzeit noch die Lage, während der Schweizer Novartis-Konzern aus dem Rennen ausgeschieden ist. (APA/Reuters)

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    Glaxo will über 15 Milliarden Dollar für Pfizer-Sparte bieten.

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