Rekordstau im Pfingstreiseverkehr

5. Juni 2006, 19:02
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30 Kilometer lange Schlange vor dem Tauerntunnel, Entspannung am Nachmittag - ÖAMTC rechnet mit Rückreiseverkehr am Dienstag

Salzburg/Innsbruck/Wien - Trotz des schlechten Wetters haben sich am Samstag zahlreiche Österreicher auf den Weg in den Kurzurlaub gemacht. Bei den neuralgischen Verkehrspunkten wie auf der Tauernautobahn in Salzburg und auf der Inntal- und Brennerautobahn in Tirol kam es zu kilometerlangen Staus. Lange Wartezeiten waren die Folge.

Die Blechlawine rollte bereits in der Früh durch die Transitstrecke in Salzburg: Eine Kolonne wälzte auf der Tauernautobahn (A10) dahin. Vor dem Tauerntunnel gab es einen Rückstau von rekordverdächtigen 30 Kilometern und es gab Blockabfertigung. Wartezeiten bis zu fast drei Stunden mussten in Kauf genommen werden.

Von einem Ausweichen auf die Katschberg-Straße (B99) rieten die Verkehrsexperten auf Grund der winterlichen Fahrbahn-Verhältnisse ab. Für die Fahrt über den Radstädter Tauern (B99) bestand am Vormittag Kettenpflicht. Die Großglockner-Hochalpenstraße wurde in der Früh gesperrt: Drei Meter hohe Schneeverwehungen machten die Straße unpassierbar.

Entspannung am Nachmittag

Entspannung der Lage auf der A10 gab es erst am frühen Samstagnachmittag. Der Rückstau beim Tauerntunnel betrug "nur mehr" zwölf Kilometer und reichte bis zum Knoten Eben.

Ein ähnliches Bild bot sich auch auf Tirols Straßen. Vor allem auf der Inntal- und Brennerautobahn (A12 und A13) kam es nach Angaben der Polizei zu kilometerlangen Staus in Richtung Süden. Von der Hauptmautstelle Schönberg (A13) reichten die Kolonnen zeitweise rund 35 Kilometer bis Weer (A12) zurück. Auch auf der Brennerstraße (B182) gab es zäh fließenden Verkehr. Teilweise überlastet war zudem die Tiroler Straße (B171). (APA)

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