Wenn Rebellen campen gehen: Jimi Tenor

4. Juni 2006, 16:56
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Im Marx Rebel Camp in Wien wird am Samstag der skandinavischen Verschrobenheit nachgegangen - und getanzt

Finnische Musik erregt zurzeit zwar eher durch die Metal-Narrischen von Lordi Aufsehen, aber wie der Klischee-liebende Musikfan weiß, hat fast jede Musik aus dem Land mit den schweigsamen Bewohnern eine gehörige Portion Wahnsinn inne. Tageslichtdefizit und Schnaps: eine Kreativkur! Im Marx Rebel Camp wird am Samstag der skandinavischen Verschrobenheit nachgegangen - aber auch gehörig das Tanzbein geschwungen.

Die neue Veranstaltungsreihe pu:l hat sich das etwas versteckt liegende Marx Rebel Camp im dritten Hieb als Austragungsort für ihre monatlich abgehaltenen Partys erkoren. Mit Jimi Tenor präsentiert man zum Auftakt jenen Finnen mit Unterhaltungswert, der sowohl im Techno-Kontext zu Hause ist, in den letzten Jahren aber auch verstärkt mit seiner Bigband dem Groove seltsamer Bühnengewandung huldigt: immer ein Ereignis! Nicht nur der Nordmann mit dem großen Sehbehelf sorgt in St. Marx für Geräusch: Die DJs Tibcurl, Slack Hippy, Lowskim und Marflow verlegen Sounds zwischen House, Techno und HipHop. Gut! (lux /DER STANDARD, Print-Ausgabe, 2.6.2006)

3. 6. 22.00

Marx Rebel Camp, 3., Maria Jacobi G. 1.

  • Noch ein lustiger Finne: Jimi Tenor
    foto: kristian suomalainen

    Noch ein lustiger Finne: Jimi Tenor

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