Federer, Scharapowa locker weiter

2. Juni 2006, 21:18
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Etwas Mühe für Mauresmo gegen Duschewina - Packender Fünfsatzsieg für Kiefer - Erfolgserlebnis für Bammer

Paris - Roger Federer und Maria Scharapowa haben sich am Mittwochnachmittag nicht von den widrigen Verhältnissen in Paris beirren lassen und sind jeweils souverän in die dritte Runde der mit 14,265.800 Millionen Euro dotierten Tennis-French Open eingezogen. Der Schweizer Weltranglisten-Erste und in Roland Garros als Nummer eins gesetzte Federer besiegte den Kolumbianer Alejandro Falla 6:1,6:4,6:3, die als Nummer vier gesetzte Russin hatte beim 6:4,6:1 über die Tschechin Iveta Benesova ebenfalls nur wenig Mühe.

Schon härter musste hingegen die Weltranglisten-Erste und Australian Open-Gewinnerin Amelie Mauresmo kämpfen, um die Russin Vera Duschewina 6:1,7:6(5) zu bezwingen und ebenfalls in Runde drei aufzusteigen. Einen wahren Tennis-Krimi entschied Nicolas Kiefer für sich. Der als Nummer 13 gesetzte Deutsche ließ sich gegen den Franzosen Marc Gicquel trotz einer 2:0-Satzführung durch drei lange Regenpausen völlig aus dem Konzept bringen, erkämpfte sich aber in einem packenden Fünfsatz-Match noch einen 6:0,6:1,5:7,3:6,11:9-Erfolg.

Federer, der in Paris auf Sand die Palette seiner Grand Slam-Turniertitel vervollständigen will, gab nach dem Sieg zu: "Der Druck, der hier auf mir lastet, ist ziemlich groß. Ich würde hier sehr gerne gewinnen." Der Schweizer, der in der nächsten Runde auf den Chilenen Nicolas Massu trifft, wäre erst der sechste männliche Tennis-Profi, der alle vier Grand Slam-Turniere gewinnen würde, seit Tennis 1968 professionalisiert wurde.

Aus österreichischer Sicht gab es am vierten Tag des Hauptbewerbes das erste Erfolgserlebnis. Sybille Bammer besiegte mit ihrer deutschen Partnerin Julia Schruff die ungarisch-estnische Doppel-Paarung Melinda Czink/Kaia Kanepi. In der zweiten Runde bekommt es das Duo mit dem als Nummer 15 gesetzten Team Eleni Daniilidou/A. Medina Garrigues (GRE/ESP) zu tun. (APA)

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    In fünf Sätzen zum Erfolg: Nicolas Kiefer.

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    Nach zwei Sätzen in Runde drei: Maria Scharapowa.

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