Pfingstwochenende ist gefährlichste Zeit auf der Straße

2. Juni 2006, 15:24
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Verstärkte Verkehrskontrollen angekündigt - 7.000 Exekutivbeamte sind im Einsatz

Wien - Pfingsten zählt zu den unfallreichsten Wochenenden im Jahr. Allein im Vorjahr sind neun Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, warnt VCÖ-Experte DI Martin Blum vor der erhöhten Unfallgefahr am kommenden Wochenende. Insgesamt 41 Personen wurden in den vergangenen vier Jahren an diesen Tagen getötet und 2.847 verletzt. Im vergangenen Jahr sind am Pfingstwochenende von Freitag bis Montag bei neun tödlichen Unfällen ebenso viele Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen.

Verstärkte Verkehrskontrollen hat Innenministerin Liese Prokop (V) am Freitag für Pfingsten angekündigt. Vor allem gegen Raser, Drängler, Alkohol- und Drogenlenker soll rigoros vorgegangen werden. Täglich stehen rund 7.000 Beamte mit etwa 2.500 Blaulicht-Pkw, 500 Motorräder und knapp 200 Zivilstreifenfahrzeuge im Einsatz.

Abstand halten

Prokop appellierte vor allem an die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer: "Fahren sie mit angepasstem Tempo und halten sie Abstand, gehen sie kein Risiko ein, seien sie partnerschaftlich und rücksichtsvoll im Straßenverkehr. Damit leisten sie jenen Beitrag zur Sicherheit im Verkehr, den sie zu Recht auch von anderen fordern." (APA)

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