Basilikumkraut

31. Mai 2006, 15:46
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Sowohl zum Kochen und Würzen als auch als Heilpflanze ist das Basilikumkraut gut

Ob im Blumentopf auf der Fensterbank oder im Garten, jetzt kann es wieder geerntet werden das Basilikum. Das Kraut hat es gerne sonnig und windgeschützt und benötigt einen nährstoffreichen Boden. Die Aussaat im Freien erfolgt meist Mitte Mai. Neben ausgezeichneten Geschmack als Würzmittel in allerlei Salaten und Gerichten bietet das Basilikum auch heilpflanzliche Wirkungen.

Verwendeter Pflanzenteil

Blühende oberirdische Teile (Herba Basilici).

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl; Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ist starken Schwankungen unterworfen, da von der Pflanze verschiedene Chemotypen existieren. Ätherisches Öl: 0,04-1,5 %, Hauptkomponenten Linalool (bis 75 %), Methylchavicol (= Estragol, bis 87 %) und Eugenol (bis 20 %), Cineol, Ocimen und andere Monoterpene; Sesquiterpene; Phenylpropane (u. a. Methylcinnamat). Weitere Inhaltsstoffe: Gerbstoffe (Lamiaceengerbstoffe), Flavonoide.

Wirkungen

Anregung der Speichel- und Magensaftsekretion, verdauungsfördernd antimikrobiell; Das ätherische Öl von Basilikum verfügt über eine antibiotische Wirkung.

Indikationen

Wissenschaftlich belegt: keine.
Appetitlosigkeit (Erfahrungsmedizin)
Blähungen (Erfahrungsmedizin)
Dyspeptische Beschwerden, Verdauungsstörungen (Erfahrungsmedizin)

Unerwünschte Wirkungen

Wegen des hohen Gehaltes an Estragol, das in vitro nach metabolischer Aktivierung mutagen und carcinogen wirkt, soll die Droge nicht bei Säuglingen und Kleinkindern, während der Schwangerschaft und Stillzeit, sowie über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Gegen die Verwendung als Geruchs- und Geschmackskorrigens bis 5 % in Zubereitungen bestehen keine Bedenken.

Empfohlene Dosierung

Mittlere Tagesdosis: 9 g Droge. (red)

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Phytokodex

von Univ.-Prof. Dr. Reinhard Länger, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kubelka

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    foto: institut für pharmakognosie, universität wien
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