Ein Klassiker auf neuen Wegen

1. Juni 2006, 19:39
posten

Akropolis: Sonderprüfungen auch für Stohl neu - Aigner mit neuem Beifahrer - 100. WM-Start von Petter Solberg

Athen - Die Akropolis-Rallye kehrt nach Athen zurück. Anstatt der Sonderprüfungen in den Bergen von Lamia, geht der Klassiker heuer nördlich und westlich der Hauptstadt neue Wege. Gestartet und beendet wird der achte WM-Lauf im Olympiastadion, im OAKA-Komplex ist auch das Basislager errichtet. Am Donnerstagabend steht zum Auftakt im Stadion vor 70.000 Zuschauern eine Super Special Stage auf dem Programm, Manfred Stohl (Peugeot 307) und Andreas Aigner (Skoda Fabia) sind mit dabei.

Der Wiener Stohl, seit Sonntag Vater eines Mädchens, hofft, mit einem guten Resultat in die neunwöchige Rallye-Sommerpause zu gehen. Die Vorbereitung auf die Rallye war für den Routinier und seine Copilotin Ilka Minor ein hartes Stück Arbeit. "Straßenverhältnisse und Charakter sind sehr ähnlich zu den vergangenen Jahren, aber ich kenne keine einzige Strecke. Man muss im Training hoch konzentriert arbeiten und kann sich nicht auf schon bestehende Notizen aus den Vorjahren verlassen", erklärte der WM-Vierte.

Umfangreiche Tests

Das OMV Peugeot Norway WRT hat im Vorfeld der Rallye umfangreiche und problemlose Tests absolviert. In Griechenland geht es für beide Teams mit österreichischer Beteiligung wieder um Fahrer und Konstrukteurspunkte. Im zweiten OMV-Peugeot sitzen die Norweger Henning Solberg/Cato Menkerud, das Red Bull Skoda Team schickt Andreas Aigner/Klaus Wicha und Harri Rovanperä/Risto Pietiläinen ins Rennen.

Aigner hat wegen Unstimmigkeiten im Cockpit einen Beifahrerwechsel vorgenommen, am heißen Sitz nimmt Klaus Wicha anstelle von Timo Gottschalk Platz: "Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit. Er ist ein absoluter Profi, ich bin sicher, wir werden ein gutes Team bilden", sagte der Steirer. Die Vorbereitungszeit auf Griechenland war kurz, für den RB-Fahrer ist es erst die zweite Schotterrallye in einem World Rally Car. "Ich nehme an, die griechischen Pisten liegen uns besser, weil sie hart sind und an den Außenstellen weniger losen Sand haben als jene in Sardinien", so Aigner.

Seinen 100. WM-Start absolviert der Norweger Petter Solberg (Subaru Impreza), er zählt damit wie Stohl, Marcus Grönholm und Rovanperä zum elitären Kreis der "Hunderter" im aktuellen WM-Teilnehmerfeld. Solberg hat wie Grönholm (Ford Focus) zuletzt fünfmal en suite vergeblich versucht, dem Franzosen Sebastien Loeb (Citroen Xsara) Paroli zu bieten.(APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Ziiieeeehhhh!!!

Share if you care.