Vier Jahre Forschung hinterfragen

6. Juni 2006, 19:34
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Die Unesco-Ethikkommission Comest

Die 1998 von der Unesco ins Leben gerufene Ethikkommission "World Commission on the Ethics of Scientific Knowledge and Technology" (Comest) soll ohne thematische Einschränkung Forschungsziele und Technologieentwicklungen nach ethischen Kriterien hinterfragen und die Gesellschaft für die Ethik in diesen Bereichen sensibilisieren. Achtzehn Experten werden in die Kommission berufen - sie müssen aus den Unesco-Mitgliedsstaaten kommen und werden durch den Generaldirektor Koichiro Matsuura für eine Periode von vier Jahren ernannt. Für 2006 bis 2009 ist Ulrich Körtner in der Comest.

In Österreich leistet die Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt vergleichbare, aber thematisch eingeschränkte Arbeit. Körtner ist auch hier Mitglied.

Die Kommission wurde 2001 gegründet, um den Kanzler in gesellschaftlichen, naturwissenschaftlichen und rechtlichen Fragen zu beraten, "die sich auf dem Gebiet der Humanmedizin und Humanbiologie aus ethischer Sicht ergeben". (pi/DER STANDARD Printausgabe, 31. Mai 2006)

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Comest

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