Feuerwehrmann beim Rafting ertrunken

1. Juni 2006, 09:03
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Boot kenterte auf der steirischen Salza - Leiche wurde acht Kilometer abgetrieben

Graz - Ein tragisches Ende hat am Dienstag ein Betriebsausflug von acht Mitgliedern der Berufsfeuerwehr Schwechat (Bezirk Wien-Umgebung) in die Obersteiermark genommen. Die Männer waren mit einem Bootsführer in einem Raftingboot im Gemeindegebiet von Palfau (Bezirk Liezen) unterwegs, als es kenterte. Wie die Polizei mitteilte, konnten sich acht Insassen auf einen Stein retten. Ein 52-jähriger Niederösterreicher wurde abgetrieben und ertrank.

Gegen 16.00 Uhr befanden sich die acht Feuerwehrmänner und der Fahrzeugführer auf der Salza, als das Boot vermutlich in einen Strudel geriet und im Bereich der Wagnerbrücke kenterte. Während sich seine Kollegen und der Bootsführer auf einen Stein retteten, wurde ein 52-Jähriger aus Himberg (Bezirk Wien-Umgebung) rund acht Kilometer abgetrieben. Ein Bootsführer versuchte den Mann mittels Bergesack aus dem Wasser zu ziehen doch der Mann war schon zu weit entfernt. Er wurde über eine Stunde später in der Nähe des Großreiflinger Stausees tot geborgen.

Nach Aussagen der geretteten Insassen dürfte der Feuerwehrmann bereits beim Sturz ins Wasser das Bewusstsein verloren haben. Die Salza führte nach Angaben der Polizei zwar "mehr Wasser als sonst", Gefahr hätte deswegen aber nicht bestanden. (APA)

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