Vista-Rechner reden anders als die anderen

8. Juni 2006, 13:20
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Microsoft hat seine P2P-Engine überarbeitet - Einfacher Datenaustausch zwischen Rechnern über kurze Distanzen

Microsoft hat die P2P-Engine des kommenden Betriebssystem Windows Vista überarbeitet und will so eine neue Kommunikationsmöglichkeit zwischen Vista-Endgeräten ermöglichen.

MeetingSpace

Unter dem Namen "MeetingSpace" wird eine neue Collaboration-Funktionalität integriert werden, die es ermöglichen soll, dass Laptops mit benachbarten Endgeräten über kurze Distanzen Daten austauschen können. Die dahinterliegende Technologie ist bereits unter der Bezeichnung "People Near Me" bekannt und im Einsatz.

Auf der Suche nach KäuferInnen

Funktionalitäten und Neuerungen wie etwa "MeetingSpace", die verbesserte Suche und die neuen grafischen Möglichkeiten sollen KäuferInnen von einem Umstieg beziehungsweise Einsatz von Windows Vista überzeugen. Die Einsatzmöglichkeiten für das neue Tool sieht Microsoft sehr weit gefächert: sowohl im privaten Bereich als auch im Geschäftsalltag, etwa bei Konferenzen, sollen die AnwenderInnen von MeetingSpace profitieren können.

Voraussetzung

Das Feature verlangt nach einem Laptop mit eingebauter WLAN-Funktionalität, benötigt aber keinerlei Internetzugang. Laut ersten Meldungen werden alle kommenden Vista-Versionen diese Funktion beinhalten – AnwenderInnen der so genannten "Home Basic"-Edition können an Projekten teilnehmen, selbst aber keine starten.

Keine Sicherheitsgefährdung

Laut Microsoft werde das Feature keine zusätzlichen Sicherheitsrisken bieten und eine schnelle und einfache Verbindung ermöglichen. Es werde keine Verbindungen oder Projekte geben können, die ohne die ausdrückliche Zustimmung der AnwenderInnen erfolgen, so die ersten Meldungen. UserInnen können sich einerseits entscheiden, ob das Feature überhaupt aktivert sein wird beziehungsweise ob sie von anderen TeilnehmerInnen der "People Near Me"-Funktion überhaupt erkannt werden wollen. Andererseits können Einladungen zu einer gemeinsamen Arbeitssession natürlich auch abgelehnt werden. Ein Passwort wird zusätzlichen Schutz bieten. Das Feature kann für mehrere TeilnehmerInnen genutzt werden; ab einer gewissen Gruppengröße kommt man aber nicht um eine Webconferencing-Lösung herum.(red)

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