Uniqa steigert Prämien und Ergebnis

21. Juni 2006, 09:32
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Überproportionales Wachstum im Osten - Für Gesamtjahr 20 Prozent höheres EGT bei 228 Mio. Euro erwartet

Wien - Die börsenotierte UNIQA-Versicherungsgruppe hat im ersten Quartal 2006 die vollkonsolidierten abgegrenzten Prämien um 10 Prozent auf 1.195,6 Mio. Euro gesteigert, darin inkludiert sind die Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherungsprodukte von 102,1 Mio. Euro (+65,9 Prozent). Die österreichischen Konzerngesellschaften trugen mit 812,7 Mio. Euro 68,0 Prozent zum Prämienvolumen bei, teilte die UNIQA am Mittwoch ad-hoc mit.

Das Ergebnis nach Steuern liegt mit 37,8 Mio. Euro um 21,9 Prozent über dem Wert der Vorjahresperiode. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg um 8,1 Prozent auf 45,0 Mio. Euro, dazu trugen die Unternehmen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa mit 14,7 Mio. Euro (+24,0 Prozent) bereits 32,7 Prozent bei. Beim Prämienvolumen wuchsen die Gesellschaften außerhalb Österreichs überproportional um 33,8 Prozent auf 382,9 Mio. Euro, damit stieg ihr Anteil an den Gesamtprämien der Gruppe auf 32 Prozent.

In der Schaden- und Unfallversicherung stiegen die abgegrenzten Prämien in den ersten drei Monaten um 7,6 Prozent auf 426,2 Mio. Euro, davon entfallen 253,8 Mio. Euro (59,5 Prozent) auf Österreich und 172,4 Mio. (40,5 Prozent) auf das Auslandsgeschäft. In der Lebensversicherung stiegen die abgegrenzten Prämien (inklusive Sparanteil aus fonds- und indexgebundenen Produkten) von 501,1 auf 546,5 Mio. Euro (+9,1 Prozent).

Außerhalb Österreichs

Die abgegrenzten Prämien aus der Krankenversicherung stiegen auf Konzernebene um 17,5 Prozent auf 222,8 Mio. Euro. Außerhalb Österreichs konnten die Prämien aus der Krankenversicherung - auch durch die Vollkonsolidierung der Mannheimer Krankenversicherung - um 165,5 Prozent auf 47,0 Mio. Euro gesteigert werden.

Der gesamte Schaden- und Leistungsaufwand der UNIQA-Gruppe einschließlich der Veränderung der Deckungsrückstellung erhöhte sich im 1. Quartal 2006 im Zuge der Erweiterung des Konsolidierungskreises und infolge des strengen Winters um 10,2 Prozent auf 1.063,9 Mio. Euro.

Die Summe der Kapitalanlagen des UNIQA-Konzerns habe sich zum Ende des 1. Quartals auf 19.689,2 Mio. Euro gesteigert. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2005 entspreche das einer Steigerung um 11,3 Prozent. Die Nettoerträge aus den Kapitalanlagen erhöhten sich im Berichtszeitraum um 32,0 Prozent auf 274,4 Mio. Euro.

Die Gesamtaufwendungen für den Versicherungsbetrieb erhöhten sich um 12,1 Prozent auf 256,2 Mio. Euro. Die Kostenquote liegt trotz azyklischer Investitionen im IT-Bereich im ersten Quartal 2006 mit 21,4 Prozent nur gering über dem Wert der Vorjahresperiode (21,0 Prozent).

Für das laufende Geschäftsjahr 2006 erwartet die Versicherung dank "weiterhin konsequent durchgeführter Ertragssteigerungsprogramme" ein um rund 20 Prozent höheres Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von rund 228 Mio. Euro. (APA)

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