Karrieren für Forscher

13. Juni 2006, 20:00
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Die Europäische Union braucht, um wettbewerbsfähig zu bleiben, Forscher. In den vergangenen Jahren haben viele hochkarätige Wissenschafter wegen besserer Arbeitsbedingungen ihre Heimat verlassen, viele sind in die USA ausgewandert. Diese als "Brain-Drain" bezeichnete Entwicklung soll nun gestoppt werden und Europa wieder zu einem attraktiven Arbeitsplatz für Forscher machen.

Ein erster eindeutiger Schritt: Im März 2005 hat die Kommission die "Europäische Charta für Forschende" und den "Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschenden" verabschiedet und damit für alle Mitgliedstaaten einen Rahmen geschaffen, der grundlegende Prinzipien für und Anforderungen an die Rollen, die Verantwortung und die Rechte von Forschenden und ihren Geld- bzw. Arbeitgebern festlegt.

Um der Überalterung entgegenzuwirken, sind im 7. Forschungs-Rahmenprogramm unter anderem auch hohe Beträge für die Förderung von Nachwuchsforschern vorgesehen. Endgültige Beschlüsse fallen im Herbst. (pok/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 07.06. 2006)

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