FPÖ will "einzige Partei gegen Rekordzuwanderung" sein

21. Juni 2006, 14:22
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SPÖ kritisiert Westenthaler: Regierung hat sich nicht um Integration gekümmert

Wien - Kritik an den Aussagen von BZÖ-Chef Peter Westenthaler zur Ausländerpolitik kommt von SPÖ und FPÖ. Einig sind sich rot und blau darin, dass es noch nie zuvor eine derart starke Zuwanderung gegeben habe wie unter der Regierung Schüssel seit 2000. "Um die Integration dieser Menschen hat sich die Regierung aber nicht im Geringsten gekümmert", kritisierte SP-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos am Dienstag in einer Aussendung.

"Noch nie gab es so viele Saisonniers. Die Regierung hat es möglich gemacht, dass Scheinselbständige nach Österreich kommen, und seit dem Jahr 2000 werden die Grenzgängerabkommen ständig ausgeweitet", so Darabos.

Für FP-Generalsekretär Herbert Kickl ist Westenthaler "einer der Hauptarchitekten der Rekordzuwanderung". Die FPÖ sei die einzige Partei, die sich "gegen die Rekordzuwanderung und für die Interessen der Österreicher" einsetze. (APA)

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