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Sein Herausforderer Carlos Gaviria vom linken Demokratischen Pol erhielt 22 Prozent und etablierte die junge Partei damit zumindest als aufstrebende Kraft. Die in Korruption und Vetternwirtschaft verstrickte traditionelle Liberale Partei hingegen setzte ihren Abwärtstrend fort: Ihr Kandidat Horacio Serpa landete lediglich auf dem dritten Platz. Die USA, die vor Kurzem ein Freihandelsabkommen mit Kolumbien schlossen, unterstützten den Krieg der Regierung gegen Drogenhandel und Guerilla mit bisher drei Milliarden Dollar.
Mehr Stimmen als im Jahr 2002
Uribe erhielt sogar noch mehr Stimmen als 2002. Der 53-Jährige ist der erste wiedergewählte Präsident des Andenlandes; vor zwei Jahren ließ er vom Parlament das Wiederwahlverbot aus der Verfassung streichen. Diesmal enthielten sich jedoch noch mehr Kolumbianer als vor vier Jahren. Der Wahlbehörde zufolge gingen 56 Prozent der Berechtigten erst gar nicht an die Urnen, obwohl die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc) diesmal nicht zu einem Wahlboykott aufgerufen hatten, sondern den Wählern nahe legten, für "jeden außer Uribe" zu stimmen.
Der Staatschef hat in seiner nächsten Amtsperiode freie Hand, nachdem die ihm nahe stehenden Parteien bei den Parlamentswahlen im März eine überwältigende Mehrheit im Kongress errungen hatten. Besorgt ist nun vor allem die Opposition, die Uribe eine Tendenz zum Autoritarismus nachsagt. (DER STANDARD, Printausgabe, 30.05.2006)
Die linke Farc-Guerilla und Kolumbiens Regierung haben sich in der zentralen Landfrage geeinigt. Bis zum Ende des seit 1964 dauernden Bürgerkrieges müssen aber noch weitere Hürden überwunden werden
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Kolumbiens Präsident ernennt den Grünen-Politiker "Lucho" Garzón zu seinem Unterhändler
Warum wurde mein Post, das ich vor ein paar Tagen verfasst habe, nicht veröffentlicht?
Ich habe zwar übertrieben, aber wie die Nachrichten "danach" zeigten, kann die Übertreibung gar nicht so absurd werden, wie es der Lauf der Dinge vorträgt.
Also nocheinmal: Gratulation! Gratulation das weiter gekämpft wird! Mehr schreib ich jetzt besser nicht...
soweit die Opposition nicht bereits liquidiert wurde.
Wie die Union Patriotica, die legal anerkannt wurde, aber 4000 Parteimitglieder ermordet wurden.
http://www.efriz.ch/cgi/sfc.p... 2/a-5.html
"jährlich werden in Kolumbien über 3000 Menschen aus politischen Gründen ermordet, Tausende von Menschen bleiben nach einer illegalen Verhaftung spurlos verschwunden und die Folter von Gefangenen gehört zur täglichen Praxis. Allein im letzten Jahr wurden 194 Massaker verübt, bei denen insgesamt 1232 Menschen ermordet wurden.3
Die Tragödie der durch die politische Gewalt intern Vertriebenen hat unvorstellbare Ausmasse erreicht. Kolumbien weist heute nach dem Sudan die grösste Zahl von internen Flüchtlingen auf...."
Wir danken Ihnen sehr für das Gute, dass Sie unseren Kindern tun, die von einer Vielzahl an tragischen Geschehnissen geprägt sind. Ihr großes Herz, das versucht ein Sandkörchen zur Veränderung der Situation beizutragen hilft uns sehr. Wir ersuchen inständig dieses kleine, aber in seiner Wirkung bedeutende Programm:"Kinder und Gemeinden für den Frieden in Kolumbien", weiter zu unterstützen. Diese Worte stammen aus Monteria, Kolumbien im Jänner 2006!
Mit einer Patenschaft von € 90 im Jahr kann ein Kind die Schule besuchen. Das ist für mich internationale Solidarität! Ich möchte mit Leuten aus Cali ein Kinderhilfsprojekt starten, wer hilft?
Wiederwahl eines Präsidenten (mit einer historisch niedrigen Wahlbeteiligung von 45%), dessen Ambitionen auf Wiederwahl in einem Referendum klar abgelehnt wurden, der die entsprechende Verfassungsänderung in einem gekauften Kongress (mind. 300.000 Stimmen in den Wahlen von 2002) dennoch durchsetzen konnte.
Wirtschaftsaufschwung ist gänzlich internationalen (und kriminellen) Faktoren zu verdanken (Kaffeepreise, Ölpreise, Drogenhandel); Sicherheit gibt es keine (wird nur durch enorme Militärpräsenz vorgetäuscht - wenn Uribe die Farc wenigstens besiegt hätte, wie versprochen!); der neue Kongress wird den Weg freimachen für eine dritte Amtszeit...
Herzlichen Glückwunsch, Kolumbien, zum Glück bin ich bald raus...
im benachbarten Venezuela entscheidet die Bevölkerung über Verfassungsänderungen wie z.B. Wiederwahl, Abwahlverfahren etc, während in Kolumbien das Parlament dies tut. Freilich ist Uribe ein stinknormaler demokratischer Präsident, während Chavez ein Diktator ist. Die beiden Nachbarstaaten bieten sich überhaupt gut zum Vergleich an, lesen sie sich nur die Pressemeldungen der letzten 6 Jahre durch und sie werden sehen, wo es mehr Opfer gibt.
vom Parlament beschlossen (mit 2/3 mehrheit).
/ironie
natuerlich ist oesterreich viel weniger demokratisch als venezuela
/ironieOff
die bevoelkerung hat gewaehlt in Kolumbien, nimms zur kenntnis, sei demokratisch.
Kolumbien ist ja zumindest nicht Cuba wo niemand auch nur irgendwas waehlen kann (ausser den Castro-Freunderln).
eine änderung wie jene in kolumbien käme in österreich einer totaländeruung der verfassung gleich und bedürfte deshalb einer volksabstimmung. wie das mit dem eubeitritt geschehen ist. sorry, aber in österreich wäre es undenkbar, dass sich der präsident vom parlament eine weitere amtszeit schenken läßt.
... wahrhaft politisch reaktionaere Methoden wenden die an: entfuehrung, bomben legen, drogenhandel, erpressung, kinder exekutieren, selbstjustiz, massenmorde, vergewaltigungen an frauen ...
Das Widerwärtigste hier ist diese lol-Lachen über die Opfer der Paras. So ziemlich das widerwärtigste was ich je in den Standart Foren gelesen habe.
Jedes Opfer der FARC, AUC, Militär, Drogenhändler....
verdient ernst genommen zu werden, jedes dieser Opfer zählt, und alle sind zu viel Wert um hier für diese erbärmliche Aufrechnerei mißbraucht werden.
Und über die zahlreichen Dörfer die als "Exempel" von den "Motorsägenmännern" "besucht" wurden zu lachen jenseits jeder annehmbaren Meinungsäußerungen!!!!!
DAS sollte der Standart zensieren, und nicht das Benutzen irgendwelcher Schimpfwörter!!!!!
ad zensieren: find ich nicht. dann sieht man wenigstens was von freddy00 zu halten ist.
aber es könnten viel mehr posts freigeschalten werden. von mir z.b. gehen schätzungsweise 20 % nicht durch, obwohl die mehrzahl davon keinerlei schimpfwörter und auch sonst nix anstössiges enthält. offenbar passen so manchen übervorsichtigen oder gerndauerschläfern meine posts nicht.
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