Nordbayern: Wassermassen gehen zurück

30. Mai 2006, 12:22
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Dämme haben standgehalten - Katastrophenalarm aufgehoben

Kulmbach - Die Hochwasserlage im nordbayerischen Landkreis Kulmbach hat sich wieder entspannt. Der Katastrophenalarm wurde am Sonntagabend aufgehoben. Die Pegelstände seien seither weiter rückläufig, so die Polizei. Die Dämme in Kulmbach und dem Ortsteil Pölz am Roten Main hätten den Wassermassen standgehalten.

In Pölz hatte der Rote Main einen Pegelstand von 4,05 Metern erreicht, 2,50 Meter mehr als sonst zu dieser Jahreszeit üblich. "Das Schlimmste müsste eigentlich durch sein", sagte Schmidt. Entwarnung gab auch das Wasserwirtschaftsamt in Hof: "Da kommt nichts mehr nach", sagte Sprecher Franz Zwurtscheck. Für die kommenden Tage seien keine großflächigen Regenfälle mehr angekündigt. Ein neues Hochwasser sei somit zunächst nicht zu erwarten.

Millionenschäden

Nach ersten Schätzungen des Kulmbacher Landrats Klaus Peter Söllner (Freie Wähler) erreichen die Schäden Millionenhöhe. "Dies ist wohl das schlimmste Hochwasser seit 50 Jahren", sagte Landrat Söllner. (APA/AP)

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    Ein Feuerwehrmann betrachtet das durch den Ort fließende Hochwasser in Mainklein

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