Die indonesische Insel Java

18. Juli 2006, 16:49
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Kleinste, aber bedeutendste der Großen Sundainseln und bestimmt das wirtschaftliche und politische Leben Indonesiens

Hamburg - Java ist die kleinste, aber bedeutendste der Großen Sundainseln und bestimmt das wirtschaftliche und politische Leben Indonesiens. Sie ist die am dichtesten besiedelte Insel der Welt - rund 130 Millionen Menschen leben auf der doppelten Fläche Bayerns, ein Großteil Muslime. Auf der Insel zwischen Sumatra und Bali liegt auch die Hauptstadt Jakarta.

Die Niederländer machten es als Batavia zum Zentrum ihres Kolonialreiches in Asien. Java ist vulkanischen Ursprungs. Eine Gebirgskette mit 35 aktiven Vulkanen durchzieht die Insel. Der Ackerboden ist äußerst fruchtbar und liefert reiche Erträge von Reis, Zuckerrohr, Kaffee, Tee, Kakao, Tabak und Mais. Obwohl große Dschungelgebiete abgeholzt wurden, leben in den Wäldern noch immer Tiger, Leoparden und Nashörner. Der Hindutempel von Prambanan und die gewaltige buddhistische Tempelanlage von Borobudur - beide älter als 1.000 Jahre - gehören zum kulturellen Welterbe. (APA/dpa)

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