Gas-Pipeline im Südwesten des Landes in die Luft gesprengt

10. Juni 2006, 11:49
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Beamte machen abtrünnigen Stammesführer für Anschlag verantwortlich

Quetta - Eine gewaltige Bombe hat im Südwesten Pakistans eine Gas-Pipeline in die Luft gesprengt. Bei dem anschließenden Feuer brannten Dutzende Läden aus, doch wurde niemand verletzt, wie die Behörden am Samstag mitteilten. Demnach ereignete sich der Anschlag am späten Freitagabend in Sui, rund 300 Kilometer östlich von Quetta, der Hauptstadt der Unruheprovinz Belutschistan.

Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat, regionale Regierungsbeamte machten einen abtrünnigen Stammesführer verantwortlich. In Belutschistan kommt es immer wieder zu Aufständen und Anschlägen rivalisierender Stämme, die von der Zentralregierung in Islamabad eine stärkere Beteiligung an den Einnahmen aus den Bodenschätzen in der Provinz verlangen. (APA/AP)

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