Der Ring, der Park, der Rock

2. Juni 2006, 13:25
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Deutschlands größtes Musikfestival stellt sich auf 120.000 Besucher ein - und auf Auftritte von Metallica bis Depeche Mode

Nürnberg/Nürburg - Zu Deutschlands größtem Musikfestival "Rock im Park" und "Rock am Ring" werden am Pfingstwochenende mehr als 120.000 Besucher erwartet. Vom 2. bis zum 4. Juni treten an den beiden Schauplätzen rund 80 Bands auf, darunter die US-Rocker von Metallica, die Elektropopper Depeche Mode und Guns N' Roses (nur "Rock am Ring"), die lange kein Live-Konzert mehr gegeben hatten.

An der Rennstrecke Nürburgring erwarten die Veranstalter etwa 75.000 Besucher, zur 10. Auflage von "Rock im Park" im Nürnberger Luitpoldhain rund 50.000. Das Programm biete in diesem Jahr eine ausgewogene Mischung, die durch "Glück und Verstand" zu Stande gekommen sei, sagte André Lieberberg von der Marek Lieberberg Konzertagentur in Frankfurt. So habe sich Metallica relativ spät entschieden, die Arbeit im Studio zu unterbrechen. Das Festivalprogramm reiche von Indie Rock, über Metal Rock bis zur Popmusik. Zu den Höhepunkte zählen auch die Auftritte von Placebo, Tool, Franz Ferdinand, Reamonn sowie Bela B. von den Ärzten. Im vergangenen Jahr hatte das Doppelfestival laut Lieberberg 110.000 Besucher angezogen.

Preiserhöhung

Das Drei-Tages-Ticket für "Rock im Park" kostet im Vorverkauf 131 Euro einschließlich aller Gebühren, Campen, Parken und Müllpfand sowie der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Die Preiserhöhung um 25 Euro begründete Lieberberg mit den steigenden Gagen für die "Zugpferde". Im Vergleich zu anderen Rock-Festivals im europäischen Ausland bewege sich der Eintrittspreis aber noch im mittleren Bereich, sagte Lieberberg.

"Rock am Ring" gab es das erste Mal bereits im Jahr 1985. Zwölf Jahre später kam "Rock im Park" dazu. An dem Konzept wollen die Veranstalter keine wesentlichen Veränderungen vornehmen. Der Zuschauerzuspruch gebe ihnen Recht. "Es wäre fahrlässig und vielleicht auch kontraproduktiv, da etwas ändern zu wollen im großen Stil", sagte Lieberberg. (APA/dpa)

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    Immer wieder gern gesehene Gäste: Metallica

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