"betrifft scheibbs"

2. Juni 2006, 17:05
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Stadtprojekt hinterfragt Geschichte und Zukunft und lädt Soziologen und Wissenschafter über den Sommer in die Stadtgemeinde

Scheibbs - Im Rahmen des Projektes "kunst im öffentlichen raum niederösterreich" ist am Mittwoch ein stadtspezifisches Vorhaben vorgestellt worden: "betrifft scheibbs. leben in einer österreichischen stadt" behandelt und hinterfragt die Geschichte und die Zukunft in der Stadtgemeinde, berichtete der NÖ Landespressdienst. Bei der Aktion werden Künstler, Soziologen und Wissenschafter über den Sommer eingeladen, entsprechende Fragestellungen zu erforschen und herauszuarbeiten.

Perspektiven, einen Ort zu betrachten

Unter der Leitung von Hemma Schmutzer, Direktorin des Salzburger Kunstvereins, und Barbara Holub, Präsidentin der Wiener Sezession, kommen Vertreter aus Österreich, Deutschland, Norwegen und Frankreich in die Stadtgemeinde. Hauptaugenmerk werde bei dem Projekt auf die verschiedenen Blickwinkel gelegt, aus denen der Ort betrachtet werden kann: Die gewachsene Sicht der Einwohner im Dialog mit dem beobachtenden Blick der von außen kommenden Künstler.

Wichtig sei den Initiatoren, die Bewohner von Scheibbs in die unterschiedlichsten Projekte zu involvieren. Für die Teilnehmer wird in der Stadt ein leer stehendes Geschäftslokal als Arbeitsraum und Kommunikationsschnittstelle zur Bevölkerung umfunktioniert. "Der Blick von Außen kann die alltägliche und selbstverständliche Wahrnehmung verändern, Verborgenes sichtbar machen und somit Situationen und tradierte Identifikationen umwerten und ihnen eine neue Identität verleihen", erläuterte Landesrätin Petra Bohuslav (V) das Ziel des Vorhabens. (APA)

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