Kreditwirtschaft gegen verschärfte Prüfungen durch FMA

8. Juni 2006, 14:42
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Mit den bestehenden Vorschriften könne durchaus das Auslangen gefunden werden, wenn man diese richtig anwende

Wien - Die österreichische Kreditwirtschaft tritt für eine effiziente Finanzmarktaufsicht (FMA) ein und bekennt sich zur Notwendigkeit einer derartigen Aufsicht, die nach internationalen Standards ausgerichtet sein soll. Man sei aber dagegen, dass Fehlverhalten in Einzelfällen alle anderen Institute zu spüren bekommen, sagte der Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Herbert Pichler, am Freitag in einer Reaktion auf die Ankündigungen der Finanzmarktaufsicht (FMA), häufiger als bisher zu prüfen und die Sanktionen zu verschärfen.

"Wir sind gegen Aktionen, die nur der Optik dienen", betonte Pichler. Es sei klar, dass die konkreten Fälle auch mit zusätzlichen, neuen Aufgaben einer Aufsicht nicht aufzudecken gewesen wären. Mit den bestehenden Vorschriften könne daher durchaus das Auslangen gefunden werden, wenn man diese richtig anwende. (APA)

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